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Von Respekt und falscher Rücksichtnahme

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Videospielkritiker/innen müssen in ihrer Karriere nicht zwangsweise die Seite wechseln, um die Bodenhaftung zu behalten. Ein regelmäßiges Einfühlen in die Rolle des Spielemachers ist aber notwendig - ebenso wie respektvolle, aber aufrichtige Berichterstattung über sein Schaffen.

Immer nur Beobachter und Kritiker zu sein, bringt von innen und außen immer wieder die Frage auf, ob man denn nicht mal die Perspektive ändern möchte. Ob es nicht an der Zeit wäre, mal selbst vom Kommentator zum Gestalter, von der Analysten- zur Entwicklerrolle zu wechseln – und sei es nur als Experiment, um herauszufinden, wie sich diese Rolle anfühlt oder wie talentiert man ist. Jeder langjährige Journalist sollte sich einem Seitenwechsel hin und wieder zumindest als Gedankenexperiment stellen. Der Vorteil beim virtuellen Rollentausch (verbunden mit steigenden Erfahrungen durch Beobachtung und Gesprächen mit Menschen aus dem jeweiligen Fachbereich) ist, dass man zunehmend besser einschätzen kann, was einen erwarten würde. Mit steigender Lebenserfahrung weiß man bekanntermaßen auch immer mehr über seine eigenen Stärken und Schwächen Bescheid.

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